Gabi Schmidt

In diesen Tagen habe ich seltsamerweise festgestellt, dass mir meist nur Politiker in Franken besser bekannt sind, mit denen ich mich angelegt habe, was wahrscheinlich kein gutes Licht auf mich wirft. Zumindest ging es mir bei Hans Herold so. Obwohl er von der CSU ist, die mich nicht gerade durch bürgerfreundliche Verhaltensweisen überzeugt.

Gabi Schmidt ist Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, die nun freilich als Mitregierungspartei auch genug Möglichkeiten hätten, Leute, die genauer hinschauen, zu enttäuschen. Das kann man bei Frau Schmidt sicher nicht unterstellen und eigentlich sollte ich nicht mit negativen Prämissen beginnen, wenn ich hier die erste Dame in die Galerie dieser Internetseite einreihe.

 

Auf Frau Schmidt bin ich gekommen, als ich das aktuelle Mitteilungsblatt der Stadt Bad Windsheim geöffnet habe. Wo es darum geht, dass die Windsheimer eine Außenstelle der Hochschule Ansbach zum Thema "Gesundheit" haben möchten. Was Frau Schmidt dankenswerterweise unterstützt. Ihre Internetseite

https://www.schmidtgabi.de/

ist lesenswert. Ich halte sie nun für eine Politikerin mit Gerechtigkeitsansprüchen, die ernst gemeint sind, ohne den politikerüblichen Schwulst und versteckten finanziellen Interessen. Wobei wir nicht in allen Punkten, die sie vertritt, übereinstimmen. Bei der Quotenregelung für Frauen beispielsweise. Weil ich der Ansicht bin, Qualität setzt sich durch.

 

Was ich indessen gerne von ihr wissen möchte, ist ihre Meinung zu den Themen, weswegen ich bei Helmut Weiss Persona non grata bin. Die Aischquellenproblematik - sprich Knauf, Iphofen - und "in Windsa stinkts" - sprich Heunisch.

Heinz Elflein

20.03.2022

 

 

Frau Schmidt hat umgehend reagiert und mir mitgeteilt, sie sei in intensiven Gesprächen mit dem Umweltministerium und Bürgermeister Heckel.

Mal sehen, was sich daraus ergibt. Immerhin wird das Ministerium zur Zeit von dem Parteifreund Glauber geleitet.

 

Heinz Elflein

22.03.2022