Wildbad Burgbernheim

 

Lange Jahre habe ich die Küche im Wildbad nicht beachtet, aber meine Meinung aufgrund positiver Berichte überprüft. Nun wollten wir selbst probieren. Abgesehen davon, dass das Wildbad ein uriger Ort ist. Die Küche ist gut bürgerlich. Die Hotelzimmer sollen akzeptabel sein. Das Schäufele hat mich verführt, hinunter ins Loch zu fahren.

 

Es gibt fränkische Klößchensuppe (gut), Pfifferlingsrahmsuppe, Vegetarisches, Forelle aus dem Quellwasserbecken, Sauerbraten vom Angusrind und Hirschbraten. Weil ich weiß, dass es in der Gegend Hirsch nur im Gehege gibt, hat mich das abgehalten.

 

Marianne hat sich im Tal auf der Höhe wohl gefühlt, ihr schmeckte der Hering in Sahnesauce, als wäre er direkt aus der Nordsee in den Topf gekommen.

 

„Unser Waldgasthof blickt mit den denkmalgeschützten Gebäuden auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert zählte es zu den bedeutendsten Kurbädern Europas. Den Markgrafen von Ansbach diente es als Kur- und Erholungsort. Aus dieser Zeit ist auch das Kurhaus mit den beiden Verbindungsgängen zu den Wildbadstuben sowie zum Markgrafenbau erhalten.“